5x11 Jahre (2006 - bis heute)

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Chronik

2008

Das Jahr 2008 brachte ein neues Klammhörnle hervor: ab diesem Jahr ist, obwohl in Mönchberg wohnend, Elke Wolz, geb. Link am Lausche und am Gugge vom Meixner bis naus zur Mugge. Elke ist eine würdige Nachfolgerin für die scheidende Petronella Leis.

Man muss auch immer mal was Neues wagen um erfolgreich zu bleiben: das war wohl der Grundgedanke, als die Vorstandschaft beschloss zum ersten Mal in der CCR-Halle eine Häckerwirtschaft zu öffnen. An zwei Wochenenden und insgesamt sieben Tage, konnten die Gäste der Klammhörnli typische Köstlichkeiten wie Kochkäse, Bratwurst, Leiterchen und Sauerkraut zu Bürgstadter Wein vom Weingut Stich genießen. Und es muss gesagt werden: was die Böhner können, können die Klammhörnli allemal.

 

2009

Die Prinzengarde unter der Leitung von Tamara Kempf und Irene Seitz, tanzte im Jahr 2009 das letzte Mal und verabschiedete sich tränenreich von der närrischen Bühne. 16 Jahre begeisterte diese Gruppe das Publikum mit ihrem tänzerischen können.

 

2010

Das Jahr 2010 war gezeichnet von Neuanfängen: die bisherige Nachwuchsgarde wird die neue Prinzengarde. Trainiert von Petra Finn und Jenny Zobel, zeigte diese ihr Können bei den wie immer ausverkauften Prunksitzungen. Tradition wird in unserem Verein groß geschrieben und so wurde nachdem eine Garde abgedankt hat gleich eine neue Minigarde gegründet. Genau wie die Prinzengarde begeisterten die  jungen Tänzerinnen und Tänzer. Petra Mayer, selbst ehemalige Tänzerin und Manuel Pfister haben eine tolle Truppe zusammengetrommelt und so muss sich der CCR keine Sorgen um den Nachwuchs machen.

 

Und wieder stand ein Abschied an: der Abschied einer traditionellen Veranstaltung – dem Klammhörnli-Ball. Dieser fand jahrelang immer am Faschings-Samstag statt. In den vergangenen Jahren aber mit immer abnehmender Besucherzahl und dafür mit  Verlust in der Vereinskasse. Also: Was Neues muss her und nach der Erfahrung mit der Häcke im Herbst 2009 wurde ein Häcker-Kappeabend in der vereinseigenen Halle an eben diesem Faschings-Samstag ins Leben gerufen. Ein voller Erfolg.

 

Besonders glücklich und auch stolz macht den Verein die im Jahr 2010 neu gegründete Gruppe „Taktlos“. Fünf Vollblut-Musiker (Johannes Herkert, Teresa Herkert, Peter Straub, Manuel Pfister und Jessica Bunz) begeistern mit Musik der etwas anderen Art. Nicht etwa mit Instrumenten sondern mit Kochutensilien wie Holzlöffel, Pfannen und Topfdeckeln rissen die jungen Leute das Prunksitzungspublikum zu Begeisterungsstürmen hin.

 

Und noch etwas Neues: der CCR macht Schulden – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Die Vorstandschaft beschloss für 28.000 Euro eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach der CCR-Halle zu installieren. Die Sonne zahlt ab sofort die Zinsen und versorgt den Verein mit Einnahmen, die die Zukunft und den Unterhalt sichern. Einen Stromwächter haben wir damit auch dazu gewonnen: Achim Höflein kontrolliert regelmäßig die eingespeisten Kilowattstunden. Verständlich, dass der CCR-Präsident an sonnigen Tagen mit einem besonders fetten Grinsen durchs idyllische Örtchen fährt.

 

Und ebenfalls neu im Jahr 2010: Wir haben die 300-er Marke geknackt. Zum ersten Mal zählt der Verein 320 Mitglieder. Ein Zeichen, dass der Verein jung und lebendig ist und für die Zukunft gerüstet.

 

2011

mussten wir leider Abschied nehmen. Der Vater der Rüdenauer Fasnacht „Onkel Ottmar“ (Otttmar Breunig, Gründungs- und Ehrenmitglied des CCR) verstarb im Alter von 84 Jahren am 23.11.2011.

 

2012

heißt für die Klammhörnli: ein halbes Jahrhundert ist voll. 50 Jahre Vereinsgeschichte sind geschrieben. 50 Jahre Klammhörnli heißt:

  • 12 Bunte Abende (Vorläufer der Prunksitzung mit Programm und Elferrat)
  • 60 Prunksitzungen
  • 30 Zigeunerlager
  • 10 Kinderfasching (wurde vom TVR übernommen)
  • 37 Faschingsbälle
  • 35 Feste
  • 3 Kreisumzüge
  • 6 Vorstände
  • 3 Präsidenten
  • ca. 7.000 Orden
  • 29 Ehrenorden

 

Und noch ein Abschied stand an: die amtierende Prinzengarde, trainiert von Jenny Zobel und Petra Finn dankte ab und verabschiedete sich nach 15 Jahren Garde- und Showtanz von den Brettern die die Welt bedeuten. Die jungen Damen und Herren zeigten mit Ihrem Mottotanz „Moulin Rouge“ noch einmal ihr ganzes Können und versetzten die Zuschauer ins Paris der 20er Jahre.

 

Vieles haben die Klammhörnli noch vor: Nachdem der Vorplatz in zahlreichen und schweren Arbeitsstunden endlich sauber ist und das seit vielen Jahren vorhandene Pflaster nun Gott sei Dank nie mehr umgesetzt werden muss, stehen noch viele kleine und große Aufgaben an: das von einigen Vorstandsmitgliedern liebevoll genannte „Messie-Lager“ muss ausgeräumt und fertig gestellt werden. Es gibt Träumer, die sich hier eine Gast-Stube wünschen. Der Rohbau soll mit Holz verkleidet und irgendwann auch  mal verputzt werden. Ganz zu schweigen von der so sehnlich erwünschten Pergola für den vereinseigenen Toilettenwagen.

Es gibt viel zu tun: Packen wir´s an.

Schon heute sagen wir:

DANKE für jede Art von Unterstützung: sei es vor, auf oder hinter der Bühne, sei es finanziell, materiell oder mit Muskelkraft.

DANKE an alle Trainerinnen und Trainer, an alle Gardemädchen und –jungen, an alle Büttenredner und Rednerinnen, an alle Aktiven und Helfer bei Festen, Sitzungen und Umzüge.

DANKE an die Herren und Damen des Elferrats und

DANKE an alle Spender und Spenderinnen.

 

Wir freuen uns auf die nächsten fünfzig Jahre.